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Zwei große Summen > Köthen | 11.11.2021

Insgesamt 780.000 Euro Fördergeld erhält das Museum Synagoge Gröbzig für Sanierung und eine neue Dauerausstellung. Zum Teil ist das Geld schon verbaut. (von Doreen Hoyer)

Der Minister kennt sich aus. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Rainer Robra (CDU) das Museum Synagoge Gröbzig besucht. Aber noch nie hatte er dermaßen wichtiges Gepäck dabei: Zwei Fördermittelbescheide über insgesamt 780.000 Euro überreichte Sachsen-Anhalts Kulturminister am Mittwoch an Museumsleiterin Anett Gottschalk.

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Religion > Köthen | 07.11.2021

Zweite Jüdische Kulturtage in Gröbzig (von dpa)

Gröbzig - In der kleinen Fuhnestadt Gröbzig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld können Interessierte in den kommenden Tagen die jüdische Kultur näher kennenlernen. Bei den 2. Jüdischen Kulturtagen sind unter anderem ein Konzert, Führungen und Workshops geplant. Den Auftakt bildet ein Konzert mit dem „Misrach-Quartett“ aus Erfurt am Sonntagnachmittag. Montag steht ein „Kleiner jüdischer Kochkurs“ mit der Jüdischen Gemeinde Halle auf dem Programm.

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Jüdische Kulturtage > Köthen | 26.10.2021

Nach baubedingter Pause: Das Museum Synagoge Gröbzig hat eine Münze zum Jubiläum herausgegeben. (von Stefanie Greiner)

Das Museum Synagoge Gröbzig bringt erstmals eine Gedenkmünze heraus. 225 davon wird es geben - 25 aus Silber, 200 aus Zinn. Dass es 225 sind, hat einen einfachen Grund: Die Synagoge steht seit 225 Jahren. Zu den Jüdischen Kulturtagen vom 7. bis 13. November werden die Münzen verkauft.

Anett Gottschalk, die Leiterin des Museums, ist erleichtert, die zweiten Kulturtage mit Besuchern feiern zu können. Wegen der verschärften Corona-Einschränkungen mussten die ersten im vergangenen Jahr umgeplant werden. Die Veranstaltungen wurden abgesagt, stattdessen Videos gedreht, um wenigstens die Stadt- und Friedhofsführung sowie das Pogromgedenken durchführen zu können. Wenn auch nur virtuell. Ein Angebot, in das unzählige Arbeitsstunden gesteckt wurden und das dankbar angenommen wurde.

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Geschlossen bis 2023 > Köthen | 21.06.2021

Das Museum Synagoge wird seine Türen noch eine ganze Weile nicht öffnen - nicht wegen Corona, sondern wegen Bauarbeiten. 350.000 EUR Fördergeld zugesagt. (von Doreen Hoyer)

Schon seit Monaten ist das Museum Synagoge Gröbzig für den Besucherverkehr geschlossen. Und das wird noch lange so bleiben - trotz sehr geringer Infektionszahlen. Denn nicht die Corona-Pandemie ist der Grund für die anhaltende Schließung, sondern die umfangreichen Bauarbeiten sind es. Geplant ist die Wiedereröffnung für 2023. Dann soll auch die neue Dauerausstellung fertig sein, wie Museumsleiterin Anett Gottschalk erzählt.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 31.03.2021

Mit Elan in Ilan gestartet (von Doreen Hoyer)

"Ilan" ist ein hebräisches Wort und bedeutet Baum. Auf arabisch bedeutet das Wort "guter Mensch" und im Griechischen "helles Licht". Vor allem aber klingt "Ilan" wie "Elan" - wie Schwung, Antrieb, Motivation. Ein passender Name also für ein Programm, bei dem in diesem Jahr das Museum Synagoge Gröbzig mit den Jüdischen Studien an der Uni Halle kooperiert.

Verantwortlich für Ilan ist Doktor Anton Hieke, seines Zeichens Pädagogik-Leiter am Museum und Mitarbeiter der Universität.

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Amts- und Mittelungsblatt > Südliches Anhalt | 11.02.2021

Ein Apfelbaum für das Museum Synagoge Gröbzig

Am 28. Januar 2021 wurde im Museum Synagoge Gröbzig ein besonderer Tag begangen: Tu biSchevat, das Neujahrsfest der Bäume. Dieser jüdische Feiertag geht zurück auf das Alte Testament: „Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!“ (Levitikus 19,23).
Dieser Aufforderung folgen Juden bereits seit dem ersten Jahrhundert v. Chr. Der Termin markiert das Ende des Winters und der Regenzeit in Israel und stellt

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 29.01.2021

Geldsegen und frische Äpfel (von Doreen Hoyer)

Garten bekommt zum Neujahrsfest der Bäume Zuwachs - auch innen tut sich einiges. Über 200.000 Euro kommen vom Bund für Dauerausstellung.

Warmer Regen geht über dem Museum Synagoge Gröbzig nieder. Wobei: Eigentlich war der Niederschlag, der am Donnerstagnachmittag herunterkam, januartypisch eher kalt. Es nieselte, als Museumsleiterin Anett Gottschalk, Bürgermeister Thomas Schneider und Ortsbürgermeister Dirk Honsa zu den Schaufeln griffen, um im Garten an der Synagoge einen kleinen Apfelbaum zu pflanzen. Anlass war das Neujahrsfest der Bäume, TuBischwat. Es wird zum 15. des Monats Schewat begangen. Der nichtbiblische Feiertag markiert das Ende der Regenzeit und den Beginn der idealen Pflanzperiode in Israel.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 15.01.2021

Plan trotz(t) Pandemie (von Doreen Hoyer)

Corona hat einiges durcheinander gebracht. Dennoch hat das Team des Museums Synagoge 2021 viel vor: Gedenktag im Januar, später Schulprojekte.

Die Liste ist gerade wesentlich kürzer als sonst. Aber anders geht es nicht. Für 2021 hat das Team des Museums Synagoge Gröbzig wieder einige Veranstaltungen geplant - aber wie viele und wie umfangreich sie sein werden, ist noch in der Schwebe. Denn wann im neuen Jahr welche Corona-Regeln gelten, kann momentan keiner mit Sicherheit sagen. "Wir hoffen natürlich, dass bald wieder mehr möglich wird", sagt Museumsleiterin Anett Gottschalk.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 09.11.2020

Virtuelle Rundgänge (von Stefanie Greiner)

Die ersten Jüdischen Kulturtage in Gröbzig können coronabedingt nicht wie geplant stattfinden. Das Museumstem bietet eine Alternative an.

Franziska Waßmann unterbricht ihre Ausführungen. Sie überlegt. Es müsse doch Posten heißen, nicht Positionen, ärgert sich die Geschichtswissenschaftlerin. Sie beginnt erneut: "Die jüdische Gemeinde Gröbzig deckt die gesamte gesellschaftliche Bandbreite ab. Das bedeutet auch, dass nicht alle Mitglieder auf der wirtschaftlichen Sonnenseite standen".

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 01.10.2020

Garten ist wieder ein Garten (von Stefanie Greiner)

Der Zugang zur Remise ist gemacht, die Erneuerung der Sanitäranlagen läuft. Bis Ende 2021 soll die Sanierung der Synagoge Gröbzig abgeschlossen sein.

Die Arbeiten in der Synagoge gehen voran. Der Garten ist bereits neu gestaltet und barrierefrei zugänglich. Aus einem verwilderten Gelände ist eine klar strukturierte kleine Anlage geworden. Ein Baum soll noch gepflanzt und Bänke aufgestellt werden. Damit ist auch der Zugang zur Remise gemacht. Wo einst der Leichenwagen stand, soll eine Ausstellung unterkommen. "Dann werden wir den Friedhof, den man barrierefrei nicht erreichen kann, hier darstellen", erklärte Dirk Honsa vom Museumsverein dem Bauausschuss der Stadt Südliches Anhalt.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 28.09.2020

Noch viele Ideen (von Stefanie Greiner)

Nächstes Jahr hat Anett Gottschalk vom Museum Synagoge Gröbzig einiges vor: Der Zuwendungsvertrag über 170.300 Euro ist unerlässlich.

Anett Gottschalk ist voller Tatendrang. Die Leiterin des Museums Synagoge Gröbzig hat schon viel erreicht - und noch viel vor. Der kürzlich zum dritten Mal geschlossene Zuwendungsvertrag ist Grundlage, damit das gelingt. In den kommenden zwei Jahren wird der Museumsverein mit insgesamt 170.300 Euro unterstützt. Vertragspartner sind das Land Sachsen-Anhalt, der Landkires Anhanlt-Bitterfeld und die Stadt Südliches Anhalt.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 05.09.2020

Der Rasen als Probebühne (von Matthias Bartl)

Die Gröbziger Theatergruppe hat mit ihrem Stück "Von Jreebz'sch nach Keeten" ein umjubeltes Lebenszeichen auf der Pandemie-Bühne gegeben.

Der Treffpunkt ist gut gewählt: An der Mitfahrbank, wo in Gröbzig Köthener und Hallesche Straße zusammenstoßen, ist genug Platz, um ein Theaterstück aufzuführen. Noch dazu eines, in dem es tatsächlich um das "Mitfahren" geht. Und eins, das die Gröbziger Theaterfreunde zum Miterleben enlädt, denn das Stück ist weniger auf brilliante Schauspielkunst ausgelegt als auf volkstheatraische Burleske. Dafür spendet man den Beifall umso lieber als man sich selber wiedererkennt. Ein bisschen jedenfalls.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 17.08.2020

Was die Steine erzählen (von Andreas Montag)

Ein Konvolut historischer Fotos bringt die Forschung zum Schicksal der Juden im anhaltischen Gröbzig voran.

Gröbzig liegt nicht gerade im Herzen von Anhalt, sondern eher an dessen Rand, wie Vizelandrat Bernhard Böddecker sagt. Aber das könnte durchaus auch reizvoll sein, wenn sich die Akteure nur gut vernetzen. Wie zum Beweis: Ein öffentlich präsentierter Archivfund hat jetzt viel Interesse gefunden beim Ortstermin auf dem Jüdischen Friedhof des Ackerbürgerstädtchens, das nun zur Stadt Südliches Anhalt-Bitterfeld gehört und noch rund 2.000 Einwohner zählt.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 14.08.2020

"Steinernes Archiv" auf Fotopapier (von Matthias Bartl)

Drei alte Pappschachteln hüteten einen Schatz mit Informationen zur jüdischen Geshichte Gröbzigs.

Der Schatz schlummerte jahrzehntelang unentdeckt in drei unauffälligen Pappschachteln der Fotosammlung der Köthener Museen. Und wer weiß, wie lange die alten Lichtbilder von jüdischen Grabsteinen dort noch unidentifiziert geschlummert hätten, wenn nicht die KKM-Mitarbeiter Christian Ratzel und Christoph Erdmann im Zuge der Vorbereitung einer Ausstellung auf die Idee gekommen wären, die speziellen Fähigkeiten der Leiterin des Museums Synagoge Gröbzig zu nutzen.

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Volksstimme > 29.07.2020

Projekt: Ferienkinder begegnen jüdischer Kultur

Unter dem Motto " Jeder für Jeden" staht das Sommerferienprojekt im Hort der Zerbster Bartholomäischule. Auf vielfältige Weise befassen sich die Mädchen und Jungen mit dem Thema "Demokratie". Auch Glaubensfreiheit spoielt eine Rolle.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 10.06.2020

Das Problem mit dem Giebel (von Karl Ebert)

Eine Seitenwand der der Synagoge Gröbzig neigt sich verdächtig zur Seite. Von ihrer Reparatur hängen alle anderen Baumaßnahmen ab - auch vom Geld.

Die Synagoge in Gröbzig gleicht derzeit einer Baustelle. Die meisten Ausstellungsstücke wurden zur Einlagerung nach Leipzig gebracht. An Veranstaltungen ist nicht nur wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht zu denken. Im Innern der Synagoge stehen vielmehr Bauzäune, Absperrungen mit rot-weißen Bändern markieren, welche Räume begehbar sind und welche nicht. Überall sind Wände freigelegt, Der Raum für die neue Toilette wartet auf die Sanitärspezialisten. Eine neue Heizung und ein Aufzug sollen in das Gebäude. Und zu allem Überfluss hat sich nun noch die Giebelwand geneigt.

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Jüdische Rundschau > 3.03.2020

Die wunderschöne Provinz-Synagoge von Gröbzig (das Gespräch führte Rebbetzin Katia Novominski)

Ein Interview mit Anett Gottschalk, der Leiterin des Museumkomplexes Synagoge Gröbzig in Sachsen-Anhalt

JÜDISCHE RUNDSCHAU: Liebe Frau Gottschalk, eine Synagoge in Gröbzig? Erstmal haben wir einige Fragen zu den Hintergründen. Die Stadt hat zurzeit ca. 2.300 Einwohner, früher waren es nicht viel mehr, also nicht gerade eine Metropole. Wie ist es dazu gekommen, dass es eine jüdische Gemeinde in Gröbzig gab? Und dann die Frage der Fragen: Wie kommt es, dass die Anlage so gut erhalten ist?

Anett Gottschalk: Über die genauen Ansiedlungsgründe wissen wir nicht Bescheid. Aber großen Einfluss hatte die Lage an der Grenze zu Preußisch-Sachsen und dem Königreich Sachsen, wo es den Juden zur damaligen Zeit nur schwer möglich war einen Wohnsitz zu bekommen, aber ihre Teilnahme auf den Messen erwünscht war. Von Gröbzig aus war z.B. Leipzig mit einer Tagesreise gut zu erreichen. Anhalt an sich bot auch für jüdische Familien gute Lebensmöglichkeiten.

Der erste Nachweis von Juden im Ort bildet ein Brief mit der Bitte an den Stadtrat den Tag des Jahrmarktes zu verschieben, weil dieser auf einen Samstag fiel und so ihre Teilnahme nicht möglich war. Der Rat kam dieser Bitte nach.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 02.03.2020

Geschichte und Gegenwart (von Matthias Bartl)

Das Museum Synagoge Gröbzig hat sich für 2020 eine Vielzahl von Veranstaltungen kultureller und informativer Art auf die Agenda geschrieben.

Vor Jahren gab es im Museum Synagoge Gröbzig (MSG) einen gedruckten Überblick über die Vorhaben des Jahres überhaupt nicht. Im Vorjahr hatte die neue Chefin des Hauses, Anett Gottschalk, ein Faltblatt mit den wichtigsten Veranstaltungsdaten erstellt - und in diesem Jahr kann man das Jahresprogramm der bedeutenden Einrichtung in einem regelrechten Veranstaltungshetchen nachlesen. 750 Stück hat der Museumsverein davon drucken lassen "und wir haben dieses Heft an möglichst viele Einrichtungen und Museen in der näheren und ferneren Umgebung verteilt, sagt Anett Gottschalk. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad des Museums Synagoge zu erhöhen, den solitären Glanz dieses Hauses jüdischer Lokal- und Regionalgeschichte möglichst weit erstrahlen zu lassen.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 29.01.2020

In der Verantwortung (von Matthias Bartl)

Mit einer musikalisch-literarischen Veranstaltung erinnert das Museum Synagoge Gröbzig an die vor 75 Jahren erfolgte Befreiung des KZ-Auschwitz-Birkenau.

Ein Lied von unerfüllter Liebe, davon, dass dies nicht einfach so hingenommen wird. Ein Klavier, das die Melodie in einem Stakkato vorantreibt. Ein Sopran, der in tschechischer, deutscher und englischer Sprache mal samtweich den Ohren schmeichelt, mal gläsern hart aufs Trommelfell schlägt. Gut möglich, dass sich der tschechische Komponist Pavel Haas die Interpretation seiner Musik genau so vorgestellt hat, wie sie von Maria Hengst am Montagabend dem Publikum im Museum Synagoge Gröbzig präsentiert wird - auf eine Art, die keinen kalt ließ.

Was auch dem Anlass der misikalischen Veranstaltung entsprach: Das Museum, einzigartiger Leuchtturm für jüdische Kultur und jüdische lokale Geschichte in Anhalt, hatte zum Gedenken an den Holocaust eingeladen.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 02.01.2020

Störende Stufen (von Sylke Hermann)

Das Museum Synagoge Gröbzig soll nach und nach barrierearm werden. Erste Arbeiten dazu sollen bereits im Frühjahr 2020 beginnen.

Hier vier steinerne Stufen, dort ein paar weniger, andernorts ein Weg aus Kieselsteinen. Schlechte Bedingungen für Besucher der Gröbziger Synagoge, denen das Laufen schwer fällt oder die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Das soll sich ändern. Sollte es schon 2019. Doch die Pläne, den Gebäudekomplex so herzurichten, dass er barrierearm ist, sind nicht verworfen. Im Gegenteil: 2020 will der Museumsverein einen neuen Anlauf nehmen und ist zuversichtlich, recht bald schon bauen zu können.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 11.11.2019

Mahnung und Traum (von Doreen Hoyer)

Auch wenn es um Ereignisse vor 81 Jahren ging,so war die aktuelle Situation doch allgegenwärtig: Das Brecht-Zitat "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem er kroch" habe er immer für ein wenig übertrieben gehalten, sagte Bernhard Bödekker. Heute sehe er ein, dass dem nicht so sei, so der Vorsitzende des Museumsvereins Gröbziger Synagoge anlässlich des Gedenkens an die Novemberprogrome von 1938.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 09.11.2019

Ort der Kultur statt Mahnmal (von Günther Kowa)

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brch der orchestrierte "Volkszorn" über die Junden im Deutschen Reich, Ihre Häuser, Geschäfte und Synagogen herein. We noch Zweifel an den Absichten des NS-Staats hatte, wusste jetzt: Es ging um die Vernichtung des Judentums.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 17.07.2019

Kutschfahrt nach Köthen (von Doreen Hoyer)

Gröbzig - Zwischen Gröbzig und Köthen liegen etwa 15 Kilometer. Mit dem Auto ist das heutzutage eigentlich keine Entfernung. Mit der Pferdekutsche, einer voll besetzten noch dazu, konnte die Strecke ungleich beschwerlicher werden. Nachzulesen ist das in einer Geschichte des Mundartschriftstellers Leo Löwenthal (1855-1925).

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 27.04.2019

Beschwingte Stimmung

Die Big Band Gröbzig gab am Donnerstagabend ein Konzert im Museum Synagoge Gröbzig. Obwohl die Band nur in kleiner Besetzung auftrat, machte dies dem beschwingten Sound keinen Abbruch ...

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 01.03.2019

Blick zurück zum Krieg (von Doreen Hoyer)

Gröbzig - Der deutsche Kaiser Wilhelm II. sagte in seiner später viel zitierten Rede vom 1. August 1914, er kenne "keine Parteien und auch keine Konfessionen mehr" - sondern nur noch Deutsche. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wollte er so Einigkeit im Land beschwören. Tatsächlich gingen nicht nur Christen als Soldaten an die Front, sondern auch deutsche Juden. Etwa 100.000, erklärt Doktor Monika Gibas, seien es gewesen ...

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 29.01.2019

Rollstuhlrampe statt Lift Umbau der Gröbziger Synagoge soll im Frühjahr beginnen (von Doreen Hoyer)

Gröbzig - „Ich hoffe, dass es im Frühjahr losgeht“, fasst Bernhard Böddeker zusammen. Der Vorsitzende des Museumsvereins Synagoge Gröbzig hat sich zusammen mit seinen Mitstreitern in den vergangenen Monaten mit der Vorbereitung der Teilsanierungsmaßnahmen am Museum beschäftigt. Ein großes Ziel dabei war es, den Zugang behindertengerecht zu machen.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 09.11.2018

80 Jahre nach dem Grauen (von Doreen Hoyer)

Gröbzig/MZ - Als es losgehen sollte, war der Raum so voll, dass schnell noch ein paar zusätzliche Stühle geholt werden mussten. Ein gutes Zeichen für das Museum Synagoge Gröbzig. In den Gotteshaus fand am Freitagnachmittag eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestag der Reichsprogromnacht statt, bei der auch Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) zugegen war.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 05.11.2018

Erwartungen übertroffen (von Susann Salzmann)

Gröbzig/MZ - Mehr konnte Anett Gottschalk, die 31-jährige Museumsleiterin der Gröbziger Synagoge, nicht erwarten. In ihren kühnsten Träumen übertraf die Realität das vorab Geplante: Zum Konzert am Sonntag, das im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Halle stattfand, blieb kein Sitz in den Bankreihen unbesetzt.

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Süddeutsche Zeitung > Kultur | 23. 09.2018

Neustart im Museum Synagoge Gröbzig (direkt aus dem dpa-Newskanal)

Gröbzig(dpa/sa) - Das Museum Synagoge Gröbzig soll künftig stärker in der Region wirken. Ein Hauptfeld solle zudem die Museumspädagogik werden, sagte die neue Leiterin des Museums Anett Gottschalk der Nachrichtenagentur dpa. Das Ensemble aus Synagoge, Gemeindehaus, Schule und Friedhof ist eines der wenigen Zeugnisse jüdischer Kultur in Deutschland, das die Zeit des Nationalsozialismus ohne schwere Zerstörungen überstanden hat.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 20.08.2018

Von Kippot bis Gespenst (von Doreen Hoyer)

Gröbzig/MZ - Für Anett Gottschalk war es eine Premiere: das erste Gröbziger Stadtfest für die neue Leiterin des Museums Synagoge Gröbzig. Mit einem kleinen Bastelstand hatte sie im Rathaushof Stellung bezogen. Dort konnten kleine und große Kinder am Sonnabend bunte Kippot basteln.

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Mitteldeutsche Zeitung > Köthen | 26.07.2018

Synagoge Gröbzig 1 aus 29 - Junge Frau aus Eisleben ist neue Leiterin des Museums (von Helmut Dawal)

Gröbzig - „Es ist gut erhalten. Nichts verfällt. Die Synagoge ist super schön.“ Das war der erste Eindruck, den Anett Gottschalk bekam, als sie sich am 25. Juni im Museum Synagoge Gröbzig umschaute. Und der ihr sagte: Du musst diese Stelle unbedingt kriegen.

Museum Synagoge Gröbzig

Lange Straße 8/10
06388 Gröbzig
Telefon: 034976 380850
E-Mail:


Land Sachsen-AnhaltLandkreis Anhalt BitterfeldStadt Südliches Anhalt

Öffnungszeiten

Auf Grund von Umbaumaßnahmen bleibt das Museum bis 2023 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Eintrittspreise

Erwachsene:4,50 EUR
Kinder bis 6 Jahre:frei
Ermäßigt*:2,50 EUR
Gruppen (ab 10 P.):4,00 EUR/P.
Schülergruppen (ab 10 P.):2,00 EUR/P.
Führung (1 Stunde):15,00 EUR
Andere Preise auf Anfrage!

* Schüler, Studenten, Behind. ab 50% MdE

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Museumsverein Gröbziger Synagoge e.V.
Bank: Kreissparkasse Anhalt Bitterfeld
IBAN: DE 82 8005 3722 0305 0310 90
SWIFT-BIC: NOLADE21BTF